Aufnahme


1. Personenkreis
In unsere Einrichtung nehmen wir erwachsene Menschen (18 - 65 Jahre) mit einer psychischen Erkrankung auf.
Durch die immer häufiger auftretende "Doppeldiagnosen", kann es auch sein, dass es Menschen sind, die eine leichte geistige Behinderung, überwundene Drogensucht oder Lernbehinderung neben ihrer psychischen Erkrankung haben.
Partner oder Familiengehörige können nicht aufgenommen werden.

2. Einzug in die Einrichtung
Wir nehmen Menschen überregional auf.
Interessenten bewerben sich in telefonischer oder schriftlicher Form. Es wird dann ein persönlicher Vorstellungstermin vereinbart. Bei einem persönlichen Gespräch wird dann über den bisherigen Lebenslauf, Medikation, Zielvorstellungen, Interessen, Begabungen und über die Vorstellungen des Lebens  hier in der Einrichtung gesprochen.
Wir stellen unsere Arbeit vor: Die Arbeitsbereiche und Therapien, die Strukturisierung des Tages und die Freizeitangebote. Anschließend findet eine Führung durch die Einrichtung statt.

Der Klient hat dann die Möglichkeit sich zu einem spontanen oder zu einem terminierten Probewohnen zu entschließen. Das Probewohnen dauert in der Regel ca. acht bis vierzehn Tage. In dieser Zeit kann der Klient für sich entscheiden, ob er sich in unserer Einrichtung wohl fühlt.

Wir schließen einen Aufnahmevertrag mit den Bewohnern, sofern eine Kostenzusage des örtl. Sozialhilfeträgers voliegt.

Gemeinsam wird dann überlegt, wo der geeignete Arbeitsplatz ist, wobei Stärken, Fähigkeiten, Interessen aber auch Ängste berücksichtigt werden. Wir begleiten die Bewohner von der Notwendigkeit der Fürsorge bis hin zur Verselbstständigung. Auf dem Weg kann er/sie sich innerhalb der Einrichtung weiterbilden, aber auch Angebote außerhalb wahrnehmen, wie z.B. den Erwerb des Führerscheines, Computerkurse, Praktika in Betrieben usw.

3. Begleitung nach dem Einzug
Die Integration in die Gemeinschaft wird durch das Miteinanderleben und Arbeiten gefördert (z.B. gemeinsame Küchendienste, gemeinsame Pflege des Wohnraums und die gemeinsamen Mahlzeiten uvm.).

Es ist selbstverständlich, dass die Bewohner den Kontakt zur Familie und zu Freunden aufrecht erhalten und dass wir dies, wenn es der Wunsch der Bewohner ist, auch unterstützen. Neue Kontakte können natürlich innerhalb der Einrichtung geknüpft werden, diese haben oft auch über den Aufenthalt hinaus Bestand. Es ist dann auch möglich, diese Bekannten zu Geburtstagen und anderen Festen einzuladen.